Handelsblatt, 26.01.2010 …
Die Ankündigung der Bundesregierung, Bahnprojekte künftig nicht mehr von Lärmschutzrichtlinien auszunehmen, stieß in der Bevölkerung auf breite Zustimmung. Verkehrsminister Peter Ramsauer bringt das allerdings gehörig das Budget durcheinander. Der Wegfall des Schienenbonus gefährdet so eine Reihe von Neubauprojekten.
Endlich gibt es ein Einsehen, was die größte Umweltverschmutzung von allen betrifft: den Lärm! Der Schienenbonus, der ein Relikt aus den Anfängen der Eisenbahn ist, soll jetzt Stück für Stück fallen. Bisher profitiert die Bahn dadurch Millionen, die sie nicht in Lärmschutz investieren muss und die Anlieger an den Rand des Wahnsinns bringt. Weiterlesen →
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“Es gibt keinerlei Grund, daran zu zweifeln. Noch in diesem Jahr beginnt der Ausbau der Bahntrasse Frankfurt-West-Bad Vilbel.” Das versichert Thorsten Sälinger, Sprecher der Deutschen Bahn, auf Anfrage der Frankfurter Rundschau.
Mit diesen Worten beginnt der Artikel der Frankfurter Rundschau: Vier Gleise nach Bad Vilbel.
Besser wäre freilich gewesen: die Güterrennstrecke der Bahn, quer durch Frankfurt, getarnt als Ausbau der S6 Weiterlesen →
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Nun merken es anscheinend auch die Okärber, was die Bahn da vorhat. Der Garten der Familie McWilliams und die liebevolle Bepflanzung soll dem Größenwahn der Bahn und der Lüge des S-Bahn Ausbau zum Opfer fallen. Im Streckenabschnitt bis Bad Vilbel hat die Bahn ja nun die Möglichkeit den Bau anzufangen, was aber zu teuren Streckenruinen führen könnte, wenn man den Anschluss bis Frankfurt-West dann nicht bauen kann. Weiterlesen →
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Ratlosigkeit bei der Bahn! – Von 44 Waggons sind 4 in der Mitte des Zuges nahe des Bahnhofs Neubeckum aus den Schienen geraten und haben stählerne Masten wie Streichhölzer abrasiert. Gefahrgut hatte der Güterzug zumindest nicht geladen…
Einzelteile sind auf rund 600 Metern verstreut. Eine abgerissene Radachse des Zugs entdecken die Ermittler neben der Strecke. Dienstagnachmittag erfolgten erste Bergungsarbeiten. Aber noch am Mittwoch blockieren vier entgleiste Güterwaggons die Trasse.
Das nächste Unglück folgte am Mittwochabend zwischen Minden und Vennebeck. Drei von 20 Waggons (leeren Kohlenwagen) waren entgleist.
Schaut man sich die Bilder des Unglücks an, so kann man sich leicht vorstellen, was in dicht bewohnten Gebieten für ein Unglück entstanden wäre.….
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Steigerte die DB AG ihre Umsätze durch Kostenoptimierung bei der Wartung von S-Bahn Zügen? Der Film Endstation Chaos zeichnet das S-Bahn Unglück 2006 mit 35 Verletzten nach und Opfer erheben schwere Vorwürfe gegen die Bahn, die ihre Fahrgäste aus Sparvorgaben im Zuge des geplanten Börsenganges leichtfertig hohen Risiken aussetzte.
Dorothée Menzner (MdB, die Linke): “Das macht wütend, dass die Manager, dass der Konzern DB AG uns Volksvertretern gegenüber mit einer enormen Ignoranz und Arroganz gegenüber tritt.”
Patrick Döring, (MdB, FDP): “Mich hat geärgert, dass insbesondere in der Ära Mehdorn der Eindruck erweckt wurde, die Forderungen des Bundestags in dieser Sache sind uns im Prinzip schnuppe, schiebt uns jedes Jahr 4 Mrd. rüber, wir machen das schon. Das ist eine Haltung, die ich nicht akzeptieren kann, weder als Abgeordneter, noch als Steuerzahler.” Weiterlesen →
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FNP 09.09.2009 Die Lärmschutzwand vor der Gartenlaube und die Verschattung der Kleingärten, das ist das Thema des Beitrags in der Frankfurter Neuen Presse. Als ob es bei den irrigen Ausbauplänen der Bahn auf der Main-Weser-Bahn Trasse lediglich um Kleingärten ginge. Tagtäglich rattern hier jetzt bereits Güterzüge mit großen Längen und bringen alle Häuser entlang der Strecke zum Vibrieren.
Ersatzgelände für die Kleingärtner bietet das Liegenschaftsamt in Kalbach direkt an der Autobahn… Weiterlesen →
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Ludwigshafener Rundschau, Dienstag, den 17. November 2009, Seite: Nr.5
Nach dem tragischen Zwischenfall in Viareggio hat die Bahnaufsicht nun die Kontrollen und die Inspektionsvorschriften verschärft. Nicht nur die Güterzugachsen sind mangelhaft, sondern auch Achsen von ICEs und z.B. der S-Bahnen (s. Berlin)
Bei einer bundesweiten Sonderkontrolle von 4400 Waggons wurden bei 19% (!) sicherheitsrelevante Mängel festgestellt.
Das EBA, das direkt dem Bundesverkehrsministerium unterstellt ist, beschränkte sich viele Jahre vorwiegend
darauf, die Bahnunternehmen auf ihre Verantwortung für einen sicheren Betrieb hinzuweisen.
Martin Henke, der VDV Geschäftsführer warf dem EBA vor, die vorgeschlagenen Überprüfungen seien purer Aktionismus und nicht umsetzbar.
Statt also eigene Versäumnisse endlich zu beheben werfen die Bahnbetreiber der Aufsicht also nur Aktionismus vor. Klar, die Überprüfungen sind teuer und lästig. Die Sicherheit muss halt hinter dem ganzen Kommerz zurückstehen – so scheint das einheitliche Credo der verantwortlichen Bahnbetreiber nur auszufallen.
Aus diesem Grunde fordern wir “keine Güterzüge durch Wohngebiete” !!!
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s. Artkel in Rheinpfalz – Ludwigshafener Rundschau, 10.10.2009
Seit 2003 liegen bei den Anwohnern die Nerven blank. Damals war der 4 gleisige Ausbau fertiggestellt worden und den Anwohnern wurden neue Schallschutzfenster versprochen. Dieses Versprechen stammt aus 1997 und zwölf Jahre später rattern die Züge mit 160 km/h am Ort vorbei und die Bahn hält sich nicht an die Versprechen und Abmachungen. Weiterlesen →
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Die Welt vom Samstag, dem 26.09.2009 berichtet:
Der Schienenbonus ist ein Lärmbonus, der eigens für die Bahn eingeführt wurde. Damit kann die Bahn 5dB(A) mehr Krach machen als Autos oder Flugzeuge bis Lärmmaßnahmen ergriffen werden müssen. Angeblich liegt der Bahnlärm in einem weniger störenden Frequenzbereich und deshalb empfände das menschliche Ohr ihn weniger lästig.
Schon am kommenden Sonntag soll dieses überholte Relikt endlich fallen, dafür wollen mehrere CDU Abgeordnete aus Hamburg sorgen.
Der Bahn gefällt das natürlich überhaupt nicht und man warnt, dass das zu beträchtlichen finanziellen Mehrbelastungen führen wird. Die Bahn möchte lieber die weichgespülte Variante umsetzen: die Verpflichtung der Transporteure…
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Der Ortsbeirat möge beschließen:
Neue Güterzugtrasse anstelle des Ausbaus der Main-Weser-Bahnstrecke von zwei auf vier Gleise.
Der Magistgrat wird dringend gebeten, baldigst in Gespräche mit der Landesregierung, dem Wetteraukreis,
der Deutschen Bahn AG und dem Eisenbahn-Bundesamt
mit dem Ziel einzutreten, durch den Neubau einer Güterzugtrasse die weitgehende Zerstörung
des Naherholungsgebietes Niddatal im Stadtgebiet und weitere Nachteile für ca. 50.000 bis
60.000 Frankfurter Bürger durch den viergleisigen Ausbau zu vermeiden.
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