Der Ortsbeirat möge beschließen:
Neue Güterzugtrasse anstelle des Ausbaus der Main-Weser-Bahnstrecke von zwei auf vier Gleise.
Der Magistgrat wird dringend gebeten, baldigst in Gespräche mit der Landesregierung, dem Wetteraukreis,
der Deutschen Bahn AG und dem Eisenbahn-Bundesamt
mit dem Ziel einzutreten, durch den Neubau einer Güterzugtrasse die weitgehende Zerstörung
des Naherholungsgebietes Niddatal im Stadtgebiet und weitere Nachteile für ca. 50.000 bis
60.000 Frankfurter Bürger durch den viergleisigen Ausbau zu vermeiden.
Begründung:
Am 4. 9. 2009 haben der Rheingaubund, ein Zusammenschluß der Kommunen im Rheingau, vertreten durch
die Bürgermeister, gemeinsam mit Vertretern des Landes Hessen und den verschiedenen Parteien des
Hessischen Landtags sowie Vertretern von Pro Rheintal und der Bürgerinitiative gegen Umweltschäden ein
gemeinsames Votum für den Neubau einer Gürterzug-Verkehrstrasse außerhalb von Wohngebieten in
Oestrich-Winkel verabschiedet.
Die Ableitung des Güterzugverkehrs auf eine eigene Trasse würde auch zu einer Entzerrung und Verbesserung des Verkehrsablaufs für den Personenzugverkehr, insbesondere für den S-Bahn-Verkehr,
führen.
Der Magistrat und die Stadtverordneten werden ausdrücklich aufgefordert, sich Ihrer Verantwortung für
Zehntausende Frankfurter Bürger und auch für den Erhalt des Naherholungsgebietes Niddatal, eines bedeutenden Teils des Frankfurter Grüngürtels, bewußt zu sein.
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