“Es gibt keinerlei Grund, daran zu zweifeln. Noch in diesem Jahr beginnt der Ausbau der Bahntrasse Frankfurt-West-Bad Vilbel.” Das versichert Thorsten Sälinger, Sprecher der Deutschen Bahn, auf Anfrage der Frankfurter Rundschau.
Mit diesen Worten beginnt der Artikel der Frankfurter Rundschau: Vier Gleise nach Bad Vilbel.
Besser wäre freilich gewesen: die Güterrennstrecke der Bahn, quer durch Frankfurt, getarnt als Ausbau der S6
Mit welcher Selbstsicherheit die Bahn hier wider alle Vernunft versucht, auch mit verbaler Gewalt, eine neue Hochgeschwindigkeits-Güterstrecke mitten durch Frankfurter Stadtteile durchzuboxen ist beispiellos. Obwohl noch 12 Klagen beim Verwaltungsgerichtshof über den Abschnitt Ffm-West – Stadtgrenze Frankfurt anlastig sind, will die Bahn bereits in Bad Vilbel mit dem Bau beginnen. Der Bau dieser Teilstrecke ist aber ohne die Anbindung an Ffm-West völlig sinnlos und kann höchstens als Abstellgleise oder Ausweichgleise genutzt werden. Ein Baubeginn soll nun also den Druck auf die Richter erhöhen, endlich alle Bedenken der Anwohner einfach vom Tisch zu fegen?
Ohne eine Prüfung von Alternativstrecken für den Güterverkehr will man mit Gewalt ein Naherholgunsgebiet und Naturschutzgebiet verschandeln und bewusst hohe Risiken eingehen, wenn eine Gütertrasse so dicht durch eng besiedeltes Wohngebiet geführt wird…
Die Bahn und ihre willfährigen Gehilfen sprechen unermüdlich von Ausbau der S6, obgleich man zugeben muss, dass nicht nur die S6 Strecke hinzugebaut wird, sondern ein Gleis je links und rechts der Strecke hinzugefügt wird, aber auch in vielen Abschnitten alle Gleise umgebettet werden müssen.
Es ist sehr wohl entscheidend, dass im Grunde alle Schienen angefasst werden und damit eigentlich auch der gesamte Gleisoberbau nach neuesten Lärmschutzmaßnahmen aufgebaut werden müsste. Es ist damit ganz einfach gelogen, dass der Ausbau nur für die S6 sei.
Jeder Normaldenker wird diesen Schwindel sofort aufdecken.
Wie kann die Bauweise bzw. der Bauverlauf keine Rolle spielen, wenn es um die Zuordnung von Kosten geht.
Nachdem die Bahn ja nicht belegen kann, dass eine einzige S-Bahn mehr fährt und zudem nur deutlich mehr Güterzüge geplant sind, alle Gleise angefasst werden und dann unverschämt vom Ausbau der S6 gelogen wird, sollen alle Bürger und Politiker im Römer sehen, was hier an Etikettenschwindel betrieben wird.
Auch die Presse scheint nicht frei in ihrer Meinung zu sein, oder wie kann man sich erklären, dass plötzlich kein Kommentar mehr zum Artikel auf der fr-online möglich ist?



Hmm…
Wenn ich Ihre bisherige Argumentation weiter denke, dann bedeutet dies, daß auch keine LKW´s mit Gefahrgut mehr in Innenstädte dürfen, weil es ein Tankerunglück in Herford gab. Also dürfen LKWs nur noch auf Umgehungsstraßen verkehren. Und beim Bau dieser Umgehungsstraßen gibt es dann wieder BIs, die dagegen sind, weil irgendein seltener Regenwurm genau dort lebt, wo die Straße gebaut werden soll.
Auch die weiteren Argumente sind nicht stichhaltig: Fakt ist, es wird zwei Gleise für die S-Bahn geben und 2 Gleise für die DB. Jedem Normaldenker, wie sie es formulieren, ist klar, daß eine bestehende Streck nicht einfach durch einen parallelen Anbau von zwei weiteren Gleisen auf 4 Gleise erweitert werden kann. Dieser Normaldenker wird sich jedoch Fragen: Na und? Wo ist das Problem?
Das Ziel ist es, jeweils zwei Gleise für S-Bahn und DB zu bekommen. Das Ziel wird erreicht. Ob die Bahn dann ein bisheriges S-Bahn Gleis nutzt oder nicht ist doch wohl nichtmals diskussionswürdig. Wir sind doch nicht im Kindergarten, wo man sich darum streitet, wer mit welchem Spielzeug spielen darf…
Ein weiterer Fakt ist, daß die bisherige Strecke deutlich mehr Güterzüge (nachts) verkraften würde, da nachts so gut wie kein Personenverkehr stattfindet. Wenn die Bahn dies nicht macht, dann ist das eine Sache. Wenn Sie aber Planungen von möglichen Gütterzugzahlen hier als Fakt präsentieren, ist das eine andere.
Hier wäre es sicherlich besser, die Anzahl der heute möglichen Güterzüge der geplanten Anzahl der Güterzüge nach dem Bau gegenüber zu stellen. Die Zahlen würden sich dann jedoch sehr zu Ihren Ungunsten verschieben und daher wird dies nicht getan.
Scheinbar wird hier auch nicht verstanden, daß die eigene Streckenführung für die S-Bahn logischer Weise dazu führt, daß auf den anderen beiden Gleisen Kapazitäten frei werden, die die Bahn nutzen kann.
Der vorletzte Abschnitt in Ihrem Beitrag zeigt, wie kleinkariert hier gedacht wird. Wie ich oben schon geschrieben habe, zählt das Ergebnis. Es werden 4 Gleise werden!!! Sicherlich hätte die Bahn auch hingehen können und einfach einen 50m breiten Streifen neben den bisher existierenden Gleisen abreißen können, um hier dann zwei neue Gleise zu bauen, nur damit auch ja die bereits existierenden Gleise nicht angefasst werden müssen? Damit wären Sie dann einverstanden? Halleluja… Wir haben DIE Lösung gefunden…
Merken Sie eigentlich, wie Ihre eigenen Argumente sie selber lächerlich machen?
Sorry… Natürlich war das tragische Tankwagenunglück in Herborn. Da habe ich mich mit den Namen vertan.
Hi, Du mußt Dich besser informieren. Steuermittel gibt es nur für den Ausbau des Nahverkehrs und nicht für den Güterverkehr.
Also, hat man schön gelogen und angeblich will man die S6 ausbauen.
Nein, so geht das nicht, dieses “Deck”mäntelchen passt nicht.
Solange die Bahn Steuergelder in Milliardenhöhe verbrät und den Ausbau mit Fördermitteln für den ÖPNV finanzieren möchte, solange ist es natürlich sehr wichtig, dass keine S-Bahn mehr fährt und dieser Multimillionenaufwand nur für 2 pünktlichere S-Bahnen pro Tag zu rechtfertigen sein muss.
Es geht hier um hoch gefährlichen Güterverkehr durch Wohngebiete und ein Naturschutzgebiet.
Wohlgemerkt – die Bahn lässt sich die Strecke finanzieren und verdient dann über die Streckennutzung im Güterverkehr, der mit Frankfurt nicht in Verbindung steht.
Noch fährt hier keine Bahn 4-spurig – auch wenn Sie großspurig hier Bahnideologien verbreiten.
Welchen privaten Nutzen haben Sie denn von dem Ausbau?
Sind Sie etwa nach Bad Vilbel oder Friedberg gezogen und jammern jetzt über die lange Anfahrt?
Ich nutze die Niddawiesen nun schon 40(!) Jahre als Naherholungsgebiet und führe dort regelmäßig unsere Hunde aus.
Mir will es einfach nicht in den Kopf, dass Lokalpolitiker sich auf den Ausbau einlassen und nicht für die Niddawiesen bzw den ganzen Grüngürtel eintreten und ihn erhalten möchten.
Ich finde es eine Schande, dass keine neue Strecke ausgeschrieben wird, wo man nicht noch den wenigen Erholungsraum in einem Ballungsgebiet wie Frankfurt kaputt macht.
Als Eschersheimer Bürger empfinde ich schon die Teilung unseres Stadtteils durch die oberirdische U-Bahn als Rückschritt und kenne noch die Zeiten vor der Einzäunung. Seitdem sind die Geschäfte langsam ausgestorben.
Wenn jetzt noch die Niddawiesen zum Vorhof der Hölle werden durch hohe Wände oder ohrenbetäubenden Lärm, dann sinkt die Lebensqualität hier auf 0.
Wer die Flut fürchtet baut sein Haus nicht am Ufer…
…. doch sind in Gleisnähe die Grundstücke ja so schön preiswert im Vergleich zu Westend, Nordend und Holzhausen-Viertel. Da kann man sich auch ein Grundstück und Reihenhaus leisten; und hinterher immer schön auf sinnvolle, die Prosperität der Wirtschaftseinheit Rhein-Main-Gebiet fördernde Infrastruktur-Projekte schimpfen!
Viel Spass dabei!
Dass die Häuser an der Bahn Dumpingpreise haben, oder etwa von der Bahn subventioniert wurden ist Unsinn. Lindenring und Fuchshohl z.B. sind sogenannte A-Lagen und können sich auch mit den von Ihnen genannten Gebieten durchaus messen.
Solche Vergleiche zu mutmaßen kann eigentlich nur jemand, der aus den umliegenden, wirtschaftlich von Frankfurt abhängigen Schlafdörfern kommt und sich für Frankfurt nur als Arbeitsstätte oder “Partymeile” interessiert, oder ein Vasall der Bahn ist.
Eschersheim gab es auch schon bevor die Bahn hier ihre Gleise zog und es wohnten auch bereits Menschen hier! – im Gegensatz zu den Trabantenstädten, die jetzt so laut nach Anschluss schreien.
Die Prosperität des Rhein-Main-Gebietes ist ein Verdienst derer, die dort leben und nicht nur hindurch fahren.
Der geplante Güterverkehr steht mit dieser Prosperität in gar keinem Zusammenhang, da die Güter in Frankfurt nicht umgeschlagen werden.
Leute, wie Sie haben es wohl immer noch nicht verstanden, dass die Bahn hier der einzige Gewinner ist. Es fährt keine S-Bahn mehr als vorher aber mitunter pünktlicher aber es fahren dutzende Güterzüge mehr und das Wohnen im ganzen Stadtteil wird damit zur Farce.
Hi, ich glaube da spricht der Neid des Pendlers. Aber sachlich, die Grundstücke sind nicht billiger. Es wird ja gerade dort gebaut, da kannst Du Dir doch dann auch ein Haus leisten, wenn es so billig ist.
Ich finde es immer wieder erschreckend wie Leute sobald es ihnen um etwas geht anfangen zu tricksen und zu täuschen… gepaart mit etwas Polemik und als Tatsachen hingestellten Behauptungen entzieht man so jeder vernünftigen Diskussion nachhaltig die Grundlage. Bitte verwechseln Sie das entnervte, kopfschüttelnde “Nicht-Mehr-Schreiben” ihrer “Gegner” nicht mit Zustimmung oder einem “Sieg”…
Ich arbeite weder bei der Bahn, noch nutze ich regelmäßig die S6, ich bin einfach nur ein (mMn) logisch denkender ÖPNV-Freund den bei ihren Argumentationsketten einfach nur das kalte Grausen überkommt…
Ich werde die Fakten (nicht die von Ihnen aufgestellten Behauptungen sondern die überorüfbaren) nicht noch einmal aufzählen, es wurde oft genug getan und ignoriert oder polemisch niedergemacht.
Letzendes muß ein Gericht von der Sinnhaftigkeit überzeugt werden, und da bin ich deutlich Zuversichtlicher als bei Ihrer (egoistischen) Initiative…
Nur ein ÖPNV Freund zu sein kann ja nicht dazu führen, dass man die Augen vor der Realität verschließt und wissentlich die Gefahr einer Güterrennstrecke durch Wohngebiete hinnimmt.
Keiner von unserer BI ist gegen den ÖPNV.
Wir sind aber gegen diese Schwindelfinanzierung und dagegen, dass wir am Ende hier den Supergau erleben, nur weil die Bahn sich auf unsere Kosten gesund spart.
Der immer mehr zunehmende Lärm ist besonders jetzt im Sommer unerträglich und das soll durch den langen Bau und die vermehrten Güterzüge nachts noch schlimmer werden. Wenn nach einem eventuellen Bau dann auch die Schallschutzwand stünde, dann sitzen wir wie Gefängnisinsassen hinter der Mauer und dürfen uns noch mehr Gerüttel zumuten lassen.
ÖPNV ja – Güterzüge durch Wohngebiete NEIN!
Armes Deutschland.
Wir wollen alle in der heutigen Zeit mobil sein. Sind die Straßen verstopft beschweren wir uns über dei vielen LKW auf den Straßen.
Wird eine Bahnprojekt geplant, finden wir auch einen Grund um dagegen zusein. Und das Argument eines Güterzugunfalls überzeugt mich glatt. In Deutschland scheint es ja täglich einen schweren Unfall mit einem Güterzug zu geben, bei dem dann ein Unglück fast wie Seveso passsiert.
Es gab mal eine Zeit, da sind viele Menschen aufs Land gezogen und sind dann wegen des Lärms vom benachbarten Bauernhof vor Gericht gezogen.
Die Bahnstrecke zwischen Frankfurt und Friedberg gibt es schon sehr lange, länger als manche Häuser die dort stehen.
Warum ist den Güterverkehr auf der Bahn so unattraktiv? Weil wir es in Deutschland nicht hinbekommen die Infrastruktur der Bahn zeitnah auszubauen.
Lassen wir doch die LKW auf der Straße, bzw der Autobahn, denn die liegt ja nicht in ihrer Nähe. Sollen sich die anderen dann mit dem Lärm und den häßlichen Lärmschutzwänden herumplagen.
In Karben wird jetzt ein neues Baugebiet erschlossen, direkt neber der Bahnliene. Hier finden sie bestimmt noch weitere Anhänger für ihre Kampagne. Denn die NEUBÜRGER sind ja dann auch betroffene.
Deutschland entwickelt sich nicht nach vorne, sondern nach hinten.
Getreu dem Motto:
ATOMKRAFT NEIN DANKE, aber bitte auch keine Windräder in meiner nähe.
Wahrscheinlich sind Sie auch für Stuttgart21, denn alles, was die Bahn macht, hat so etwas GUTES, denn womöglich fahren 2 LKW weniger und irgendwelche Pendler erreichen ihr Ziel ein paar Minuten pünktlicher.
Dafür ist es auch in Ordnung viele alte Bäume entlang der Strecke zu fällen, das Naherholungsgebiet Niddatal zum Witz zu erklären, ebenso wie schon im Rheintal, Anwohner in den Lärmwahn zu schicken, Land zu enteignen, Steuergelder zu verschwenden und dergleichen mehr.
Fragt eigentlich mal jemand, was die EU und die Bahn mit den Magistralen für Personenverkehr und Güterverkehr bezweckt? Paris-Bratislava hört sich so dumm an wie Genua-Rotterdamm und doch stecken völlig unterschiedliche Wirrköpfe dahinter.
Wann hören wir auf jeden Mist um die Welt zu kutschieren, weit weg von unserer Arbeit zu wohnen und alles zu glauben, was uns Politiker und Bahn erzählen? Das wären die richtigen Fragen!
Leuten wie Ihnen scheint auch – ihr letzte Parole deutend – Atomkraft ein geeignetes Mittel zu sein der eigenen Bequemlichkeit zu genügen und sich keine Gedanken machen zu müssen, Hauptsache es läuft.
Mit Entwicklungen wie S21, Rheintal Güter-Lärm, Main-Weser-Bahn Güterwahnsinn entwickelt sich Deutschland wahrlich nicht nach vorne. Immer mehr Lebensqualität wird der Infrastruktur geopfert bis wir alle zu guter Letzt Infrastruktur sind und uns selbst weg rationalisieren.
Wenn, dann brauchen wir neue Konzepte und nicht solche hirnrissigen Finanzdebakel, die zudem Sicherheitsrisiken sind.
Tja… Das ist wieder einmal typisch für die hier vorherrschende Diskussionskultur…
Was Ihre Ansicht zu Atomstrom angeht, so sollten Sie sich mal ein wenig mehr mit den Fakten beschäftigen und nicht auf die ausgewaschenen Thesen von den mitlerweile als dreiste Fälschung entlarften Thesen zur Klimaerwärmung reinfallen.
Genau dies hat Patrick Moore bereits getan. Ihn sollten Sie als Naturfreund sicherlich kennen, ist er doch Gründungsmitglied von Green Peace. Er hat seinen Standpunkt inzwischen geändert und tritt für den Atomstrom ein. Warum wohl?
Über die Energiebilanz eines Windrades sollten Sie lieber nicht nachdenken. Und die Tatsache, daß jeder von uns dieses auch noch mit höheren Strompreisen subventioniert ist ebenfalls ein Fakt.
Scheinbar holt Sie ihre eigene Aussage ein. Ich darf sie ein wenig anpassen:
Leuten wie Ihnen scheint auch – Ihr letztes posting deutend – Windenergie (oder andere alternativen Energien) ein geeignetes Mittel zu sein der eigenen Bequemlichkeit zu genügen und sich keine Gedanken machen zu müssen, Hauptsache es läuft und man outet sich als blinder Jünger von Al Gore und seinen manipulierten Statistiken.
p.s. Übrigens hat das renomierte Massechussetts Institut of Technologie (MIT) jüngst nachgewiesen, daß der Bau von Windrädern genau dazu führt, was er eigentlich verhindern soll, nämlich der Erwärmung. Wenn 10% des amerikanischen Strombedarfs durch Windenergie gedeckt würde, würde dies einen Temperaturanstieg von ca. 1°C bedeuten.
Also bitte etwas tiefergehender mit einem Thema beschäftigen und nicht einfach nur blind irgendwelche Thesen verbreiten.
Dies nur mal am Rande, auch wenn es nichts mit der eigentlichen Diskussion zu tun hat.
Dass sich durch CO2 usw. unser Klima erwärmt ist mittlerweile tatsächlich mehrfach widerlegt und wurde von mir auch nicht angeführt. Keine Ahnung, wo Sie das gelesen haben wollen.
Dass auch ein Patrick Moore nur einen begrenzten Horizont hat, beweist sein Umschwenken auf Atomstrom. Wahrscheinlich ist es Ihnen entgangen, aber bei der Atomenergie entstehen hoch radioaktive Abfallprodukte, die in Zwischen- und Endlagern über Generationen hinweg sicher gelagert werden müssen. Wer das mit einem “guten” Gewissen verantworten will ist mir rätselhaft.
Wie bei der einseitigen Diskussion in Politik und i.Ü. bei der Bahn scheint es nur Kohle, Atom, Wind und Solarenergie in der heute üblichen Ausbaustufe zu geben. Für mehr Weitblick scheint dort das Denkvermögen nicht auszureichen.
Da man ja sorgsam vermeidet, dass mehr auf Alternativen geforscht wird und lieber der Atomlobby in den A…. kriecht, um deren Kasse zu füllen wird es auch weiterhin nur zäh voran gehen. Daher war der Atomausstieg wichtig!
Wieso es ein bequemer Weg sein soll, neue Wege zu gehen und Irrsinn anzuprangern bleibt Ihrer Logik vorbehalten.
Als Naturfreund setze ich auf ein regionales Verständnis von Produktion und Nachfrage, sehe in der Natur das höchste Gut und nicht in der Technologie um jeden Preis und kann nur hoffen, dass die Politik wieder zu Verstand kommt und den Globalisierungswahnsinn und die Bahn-Magistralen überdenkt.
Der Atomstrom passt gut in das Bild der Ausbau Befürworter. Oberflächlich betrachtet: einfach, schnell und sauber.
Genauso wird bei der Bahn geplant! Kurzsichtig und ohne jede Kosten-Nutzen Betrachtung.
An sich ein hammer Beitrag, aber könnt ihr im nächsten Post n bisschen detaillierter sein?
Also Leute, der Bahnverkehr auf der Main-Weser-Strecke wird durch eine Dispositionsstelle geregelt. Mein Mann arbeitet zufällig im Bahn-Konzern – nein, nicht in dieser Dispo – aber in der Bahn-IT und ich weiß aus seinen Erzählungen, dass in der gesamten Bahn immer mit minimalstem Einsatz und größtmöglichen Kosten geplant und gearbeitet wird. und die Strukturen im gesamten unternehmern werden immer maroder, was sowohl für die Personaldecke als auch für den Materialeinsatz jeglicher Art gilt. Aber für “Prestige”-Projekte wird immer sehr viel Geld in die Hand genommen weil die Außenwirkung dem konzern wichtiger ist als ein reibungsloses Funktionieren! So ist die Realität bei der Bahn.