2statt4 Gleise für mehr Natur und Wohnkultur

Für 2Gleise

Anstelle einer Unterschriftensammlung wollen wir hier Meinungen und eMail Adressen sammeln, die uns bei unserem Kapf gegen diesen sinnlosen Ausbau unterstützen.

10 Kommentare

10 Antworten bis hierher ↓

  • Karl K. // 3. März 2009 um 9:37 | Antworten

    Ich bin dafür, dass der Güterzugverkehr über eine alternative Trasse wie z.B. Friedberg – Hanau geführt wird. Es ist nicht einzusehen, warum wir hier in Frankfurt Platz machen müssen, wenn die Bahn Güter nach Sonstwo transportieren möchte.

    Die Politiker sollen sich endlich mal zu einer Gütertrasse entlang der Autobahn durchringen oder die lauten Güterwagen in einem Tunnel unter der Stadt lang fahren lassen, wenn’s unbedingt diese Strecke sein muss.
    Aber den Anliegern Land zu enteignen und eine Wand vor die Fenster zu bauen ist Körperverletzung!

  • Ilona M. // 3. März 2009 um 9:42 | Antworten

    Überall machen Bürgerinitiativen mobil gegen den Bahnlärm und das einzige, was dann dabei herauskommt sind absolut hässliche riesige Wände, die jedem die Sicht nehmen.
    Solche Analgen gehören in einen Tunnel, den man dann schon begrünen kann.

    Mit den Wiesen und dem Wäldche haben wir ein einzigartiges Naturschutzgebiet hier und da wollen wir dann mit so einem Bau alles verschandeln und kaputt machen?

    Ich kann es nicht fassen!
    Ich bin gegen den Ausbau!

  • Horst G. // 16. Juli 2009 um 18:06 | Antworten

    Kaum wird in Deutschland etwas angepackt, kommt nach kürzester Zeit eine Bürgerinitiative um die Ecke und versucht alles zunichte zu machen. Das ist leider mittlerweile normal. Die Vorteile, die man aus einer guten Infrastruktur zieht werden dabei gerne ausgeblendet. Wir leben im Rhein-Main-Gebiet nunmal in einem verdichteten Ballungsraum und ziehen auch unsere Vorteile daraus. Die Konsequenz daraus kann aber nicht sein, dass jeglicher Fortschritt aufgehalten wird oder nur noch zu astronomischen Preisen möglich ist. Ich wohne selbst dicht an einer der am meisten befahrenen Bahnstrecken Deutschlands und ich lebe auch noch. Man kann auch krank werden, weil man sich wegen allem neuen verrückt macht.

  • 2statt4 // 16. Juli 2009 um 19:25 | Antworten

    Falsch!

    Wenn etwas mal richtig angepackt würde und nicht halbherzig – ein schlüssiges Gesamtkonzept erstellt würde, ein Verkehrskonzept, das den Namen „Konzept“ verdient… dann wäre auch kein Widerstand bei fast jedem größeren Bahnprojekt nötig!

    Die Bahn sollte endlich mal ein Konzept mit den Bürgern anstatt gegen die Bürger planen!

  • Katja G. // 19. Juli 2009 um 14:00 | Antworten

    Als ich von der Großbaustelle ‘Westend’ nach Ginnheim zog, war ich glücklich, in Frankfurt einen ruhigen, familienfreundlichen und naturnahen Ort gefunden zu haben.
    Dumm, dass ich mich vorher nicht über die Pläne der Bahn/Stadt informiert habe und fast hätte ich es mir denken können: In dieser von Wachstum und Profit dominierten Stadt ist mit weiteren ökologischen Zerstörungen zu rechnen.
    Man mache es sich bitte auch bewußt, was es bedeutet, wenn jahrelang Kolonnen von LKWs durch Alt-Ginnheim fahren, um die Bahngleise am Niddapark zu erreichen.
    Ich hoffe, es gelingt der Bürgerinitiative und den Anwohnern der betroffenen Stadtteile diesen Ausbau zu verhindern!

  • Familie H. // 26. Juli 2009 um 22:37 | Antworten

    Warum der Ausbau der Bahngleise verhindert werden muß:

    1) Steigende Anzahl der Güterzüge, die vor allem nachts fahren, dadurch zunehmende Lärmbelästigung und Erschütterungen.

    2) Verschandelung des Niddatals (Naherholungsgebiet!) durch eine bis zu 10 Meter hohe Mauer.

    3) Die geplante „Schallschutzmauer“ wird den Lärm nicht zurückhalten, höhergelegene Gebäude und Wohnungen sind ihm unvermindert ausgesetzt.

    4) Durch Absenkung der „Schallschutzmauer“ in bestimmten Abschnitten wird der Lärm durch die gegenüberliegende Mauer noch zusätzlich reflektiert und damit verstärkt.

    5) Keine Möglichkeit für durchgehende Rettungswege beidseits der Gleise im Falle eines Unglücks.

  • Prof. L.-W. Schleiter // 3. August 2009 um 9:03 | Antworten

    Es wird höchst Zeit nach dem Naturschutz auch den Menschenschutz zu beachten. – So wie er im Grundgesetz festgeschrieben ist!
    Der Gütermassenverkehr sollte auf eigenen besonders schallgeschützten Trassen außerhalb geführt werden – und nur als Quell- und Zielverkehr in die Ballungsräume führen.
    Wenn das Verdichtungs- und Belastungsoptimum überschritten wird, zerfallen unsere Städte! Dynamik weicht, eine Negativspirale zieht in den Niedergang … und der Güterverkehr hat dann auch keine Bedeutung mehr. …
    Übrigens bezügliche des Schallschutzes gibt es inzwischen wesentlich bessere Lösungen als viele Meter hohe Wände, welche die Kaltluftschneisen durchschneiden und Durchlüftung unserer Städte verhindern: max. 2 m hohe parabolartige „Leitplanken“ (so u. a. Prof. Habermehl Hochschule Darmstadt).

  • A. Fischer // 3. August 2009 um 19:58 | Antworten

    Stoppt den Bahnausbau! Ich habe sechs Jahre lang die Universität in Frankfurt von Berkersheim aus besucht und wurde unzählige Male von der Bahn im Regen stehen gelassen, da die S6 gar nicht oder mit einer unentschuldigten Verspätung von bis zu über einer Stunde kam. Die ständigen Überholungen und die daraus resultierenden Wartezeiten waren mehr als nervig (Die Vernachlässigung des Personennahverkehrs zu Gunsten des Güterverkehrs ist jedoch seit Jahren Standard bei der Bahn – „Zugüberholung. Wir bitten um Ihr Verständnis!“; „Wir haben einen Oberleitungsschaden“; „S-Bahn S6 in Richtung Frankfurt Süd verspätet sich um zehn Minuten, 30 Minuten, eine Stunde, entfällt ganz, wir bitten um Ihr Verständnis“, „S6 Richtung Friedberg, der Zug endet hier (Westbahnhof), bitte steigen sie aus, heute fährt keine Bahn mehr in Richtung Friedberg, Busse werden nicht gestellt, die Kosten für ein Taxi nicht übernommen, wir bitten um Ihr Verständins.“). Trotzdem bin ich der Meinung, dass diese Wartezeiten eine Minimalbelastung gegenüber einem Ausbau der Bahn darstellen. Berkersheim hat sich über Jahrhunderte seine Dörflichkeit bewahrt und die Umgebung inklusive Naturschutzgebiet stellt eine absolute Ausnahme in der Umgebung von Großstädten wie Frankfurt dar. In der Berkersheimer Bahnstraße, der „Hauptstraße“ von Berkersheim, verkehren mehr Fußgänger, Radfahrer und vor allem Pferde als Autos. Folgt man der Straße über den Bahnübergang hinaus, gelangt man direkt an die Nidda. In Zukunft soll man nun gegen eine sechs Meter hohe, hässliche Lärmschutzmauer laufen? Soll womöglich noch PKW-Verkehr unter den Gleisen entlang geführt werden?
    Des Weiteren ist an eine Verbesserung des Personennahverkehrs wohl kaum zu glauben. Es handelt sich wohl eher um rein wirtschaftliche Interessen der Bahn bezüglich eines vermehrten Güterzugeinsatzes. Diese Züge sind bis in den höher gelegenen Teil von Berkersheim hörbar und führen zu erheblichen Erschütterungen. Dies betrifft nicht nur die zum Teil sehr alten denkmalgeschützten Häuser in Berkersheim, die bereits gebaut wurden, bevor die Bahnverbindung überhaupt existierte, sondern auch neuere Bauten. In einem dieser Häuser konnte ich vor einigen Jahren einmal beobachten wie Küchenfliesen rissen, während ein Güterzug vorbeifuhr. Sollte die Bahn trotz aller Widestände ihr Bauvorhaben durchsetzen, wird sie noch sehr tief in die Tasche greifen müssen, da sich weder Anwohner noch Hauseigentümer mit den gesundheitlichen sowie baulichen Schäden abfinden werden. Ich spreche wahrscheinlich für viele Bewohner in Bahnnähe, wenn ich sage, dass jahrelange nächtliche Bauarbeiten sowie jahrzehntelange Lärmbelästigung durch Güterzüge nicht akzeptabel sind (die Hanglage von Berkersheim wirkt wie ein Resonanzkörper). Am wichtigsten ist jedoch die Erhaltung des Grüngürtels von Frankfurt als Naherholungs- und Naturschutzgebiet. Nur weil die Bahn ein mächtiges Monopol darstellt, kann sie sich nicht über Natur und Menschen sowie Gesetze hinwegsetzen. Mit der Umsiedlung einiger Tiere, die im Gleisbett leben, wird hier lediglich eine Alibi-Schutzmaßnahme angeboten, die in keinem Verhältnis zur Zerstörung der umliegenden Natur steht. Die folgenden Argumente stellen nur einen kleinen Ausschnitt einer langen Liste von Argumenten dar, die gegen einen Ausbau sprechen:

    - Zerstörung der Natur in einem
    Naherholungsgebiet
    - Optische Verschandlung durch eine
    meterhohe „Lärmschutzmauer“
    - Gefährdung der Gesundheit der Anwohner
    - Beschädigung an historischen Gebäuden
    - Verlärmung eines der ruhigsten Orte
    Frankfurts
    - Verschwendung von Geldern etc.

    Und letztlich stellt sich eine Frage:

    Wer profitiert von diesem Ausbau außer der DB?
    Es tut mir Leid, mein Verständnis hat ein Ende!

  • Marc Hense // 7. August 2009 um 15:18 | Antworten

    Als erstes ist es als Anwohner, der nur 150 Meter vom Gleiskörper entfernt wohnt schon heute besonders Nachts ein extrem störender Lärm, der von der Bahn ins Schlafzimmer dringt. Speziell, wenn man im Sommer gezwungen ist, mit offenem Fenster zu schlafen. Zweitens werden die Strecken-Sicherungsmaßnahmen wie Notausgänge und Rettungswege zum Teil sträflich vernachlässigt, da es aus Platzgründen keine Möglichkeit gibt, hier gesetzeskonform zu bauen. Drittens wird durch die Lärmschutzwand der wichtige Luftaustausch zwischen Ginnheim und dem Niddapark abgeschnitten. Viertens kann die Bahn durch die moderne Signaltechnik und mit einem intelligenten System die Kapazitäten der zwei Gleise besser nutzen, als es zugegeben wird. Fünftens kann es einfach nicht sein, dass eine schwach befahrene Güter-Strecke die nach Frankfurt-Ost führt und eben nicht durch Wohngebiete verläuft zugunsten einer durch dicht besiedeltes Gebiet verlaufenden Trasse (Main-Weser-Linie) außen vor bleibt. Für teures Geld ziehen Menschen nach Ginnheim, Eschersheim und andere Stadtteile in der Nähe der Strecke um dann zu erfahren, dass sie durch das erhöhte Güterzugaufkommen und dort fahrende Gefahrstoffe tagtäglich vielleicht in Lebensgefahr schweben. Die Planungsn waren und sind unverantwortlich, bürgerfern und wirklichkeitsfremd. Wenn Politik und Bahn so weitermachen, werden die betroffenen Menschen sich sicher einmal anders zu wehren beginnen als auf dem rechtlichen Wege…

    Ich bin absolut GEGEN den Ausbau der Main-Weser-Bahnstrecke

  • Andreas E. // 10. August 2009 um 16:15 | Antworten

    Wer in Bahnnähe wohnt kennt bereits die Störungen, die die elektromagnetischen Feldänderungen im Bereich der Oberleitung auf analoge Computermonitore und Fernseher haben.
    Der Lärm hat in den letzten 35 Jahren, die ich das live miterleben durfte permanent zugenommen, da die Anzahl der scheppernden Güterzüge ständig zunahm. Nach der Gleisumrüstung ca. 1997/98 nahmen die kreischend hohen Frequenzen abermals zu und zusätzlich entstanden bei vielen Häusern Risse. Trotz Beschwerden bei der Bahn und der Sichtung durch die Streckenverantwortlichen tat sich nichts.!
    Der Bahn sind die Anlieger einfach wurscht und die Kommentare zu den beanstandeten Hausschäden waren demnach einfach nur ignorant.
    Dass es auch leiser geht, ist klar zu hören und zu fühlen, wenn sich ein ICE auf die Strecke verirrt.
    Demgegenüber sind die Achsen und Räder der oftmals schon uralt wirkenden Güterwaggons auch akustisch einfach zu orten. Jeder Anlieger kann das bestätigen und kann sofort sagen, wo eine Achse schlägt.
    Vor dem Hintergrund der jüngsten Güterzugunglücke fühlen wir uns nun auch noch akut durch Gefahrstoffe bedroht, was uns so deutlich vorher nie bewusst war.
    Wenn ein Güterzug mit ca. 5000 to bei Tempo 120 auf dem langen Bahndamm durch unsere Niddawiesen entgleist, dann kann die enorme Wucht der kinetischen Energie nicht nur das Schrankenwärterhäuschen wegradieren, sondern auch das Hochhaus in der angrenzenden Niedwiesenstr. zum Einsturz bringen. Der hohe Damm wird noch einen Schubs hinzugeben.
    Dieses Gefahrenpotential wird seitens der Bahn einfach ignoriert!
    Ein paar Eidechsen sollen auf Drängen der Grünen umgesiedelt werden und eine Stromschnelle im Bereich Praunheimer Wehr als Ersatz für die zerstörte Natur im Niddatal gebaut werden. Was mit den Menschen hier in der Nähe der Strecke geschieht ist wiederum egal.

    Damit ein paar S-Bahnen für Pendler außerhalb der Tore Frankfurts pünktlicher fahren, sollen nun noch 2 Gleise gebaut werden??? … und als Belohnung rasen dann die Güterzüge auch noch 20 kmh schneller als bisher und erhöhen damit unsere Gefährdung weiter.

    Das darf nicht wahr sein und ich werde mich mit allen Mitteln dagegen wehren.
    Liebe Politiker kommen Sie zur Vernunft und hören Sie auf unsere Steuergelder so zu verschwenden und unsere Natur zu zerstören. Wir alle müssen diese Rechnung bezahlen. Wir Anlieger zusätzlich mit unserer Gesundheit.

Kommentar schreiben