Beim Ausbau der Main Weser Bahn ignoriert die DB das Thema Erschütterungen in einer Weise, die beispiellos ist. Da wird berechtigten Anlieger Beschwerden nicht nachgegangen aber im gleichen Atemzug werden an völlig irrelevanten Orten Messungen vorgenommen.
Ob die DB wohl von der SBB lernen kann?
“wenn Boden und Wände vibrieren”
Seit dem Umbau eines Gleises der Main-Weser Bahn von Holz auf Betonschweller haben die Erschütterungen zugenommen und zudem zeichneten sich bei einigen Häusern sogar Risse ab, die seit dem zunahmen.
Die 40 Jahre vorher gab es keine Risse, was die lakonischen Äusserungen des Bahn Gutachters Fritz hinreichend entkräften dürfte.
“Es ist bekannt, dass der Schutz einer Person vor übermässigen Erschütterungen im Durchschnitt rund zehnmal so hohe Kosten verursacht wie Massnahmen zur Dämpfung des Lärms. Adrian Egger vom Zürcher Ingenieurbüro Rutishauser, das problemträchtige Streckenabschnitte im Auftrag des BUWAL untersucht hat, beziffert die Kostenspanne – je nach Wohndichte – mit mehreren hundert bis einigen tausend Franken pro Schienenmeter. Um ein Gebäude effektiv zu schützen, brauche es Eingriffe auf einer Länge von mindestens 100 Metern.”
Dann wird natürlich klar, warum die Bahn nichts von Erschütterungen hören will!
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