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Wenn das Haus wackelt und der Boden vibriert – Erschütterungen durch die Bahn

Beim Ausbau der Main Weser Bahn ignoriert die DB das Thema Erschütterungen in einer Weise, die beispiellos ist. Da wird berechtigten Anlieger Beschwerden nicht nachgegangen aber im gleichen Atemzug werden an völlig irrelevanten Orten Messungen vorgenommen.

Ob die DB wohl von der SBB lernen kann?

“wenn Boden und Wände vibrieren”

Seit dem Umbau eines Gleises der Main-Weser Bahn von Holz auf Betonschweller haben die Erschütterungen zugenommen und zudem zeichneten sich bei einigen Häusern sogar Risse ab, die seit dem zunahmen.

Die 40 Jahre vorher gab es keine Risse, was die lakonischen Äusserungen des Bahn Gutachters Fritz hinreichend entkräften dürfte.

“Es ist bekannt, dass der Schutz einer Person vor übermässigen Erschütterungen im Durchschnitt rund zehnmal so hohe Kosten verursacht wie Massnahmen zur Dämpfung des Lärms. Adrian Egger vom Zürcher Ingenieurbüro Rutishauser, das problemträchtige Streckenabschnitte im Auftrag des BUWAL untersucht hat, beziffert die Kostenspanne – je nach Wohndichte – mit mehreren hundert bis einigen tausend Franken pro Schienenmeter. Um ein Gebäude effektiv zu schützen, brauche es Eingriffe auf einer Länge von mindestens 100 Metern.”

Dann wird natürlich klar, warum die Bahn nichts von Erschütterungen hören will!

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Gleise von 1850 für 2 Tonnen Achslast gebaut, halten heute über 20 Tonnen aus

Das Rheingau-Echo vom 09.07.2008 schreibt “Wir bleiben dran”, der Rheingau-Bund gegen Bahnlärm will Sofortmaßnahmen und Alternativstrecke.

Es gibt einige Parallelen der Rheingau Bahnstrecke und der Main-Weser-Bahnstrecke. Beide wurden im selben Zeitraum errichtet. Rheingau 1850 und die Main-Weser-Bahn 1846.
Beide Strecken wurden für weit geringere Lasten konzipiert und werden mittlerweile weit über ihre einstige Bestimmung belastet.

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