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Ausbau der Main-Weser-Bahn löst das Pünktlichkeitsproblem der S6 nicht

Pressemitteilung der BI gegen den Bahnausbau

Passagiere, die in die Frankfurter Innenstadt fahren, müssen nach wie vor mit
Verspätungen rechnen.
FRANKFURT – Die Politik und die Deutsche Bahn mögen zwar nicht gerne
darüber reden, aber bestreiten können sie es nicht: Der Güterzugverkehr wird
nach einem geplanten Ausbau der Main-Weser-Bahn zwischen Frankfurt (West)
und Friedberg erheblich zunehmen.
Worüber die Politik und die Bahn allerdings gerne reden, sind die vermeintlichen Vorteile des Ausbaus für die S-Bahn-Linie S6. Dies wundert nicht, denn der Bund, die Länder und die Stadt Frankfurt hätten die Mittel, also unsere Steuergelder, für das 400 Millionen Euro schwere Projekt niemals bewilligt, wenn die S-Bahn nicht davon profitieren würde. Weiterlesen

Die 7 Märchen der Bahn zum geplanten Ausbau der Frankfurt-West bis Bad Vilbel …

… und was davon zu halten ist

 

1. Es war einmal … ein Ausbau, der nur der S-Bahn dient

2. Es war einmal … eine S-Bahn, die erheblich pünktlicher wird

3. Es war einmal … ein Ausbau, ohne den es keinen Lärmschutz für die Bürger gibt

4. Es war einmal … eine Naturzerstörung, die vollständig ausgeglichen wird

5. Es waren einmal … Bürger, die ausreichend und gesetzeskonform beteiligt wurden

6. Es war einmal … ein Vorhaben, das wirtschaftlich und sinnvoll ist

7. Es war einmal … eine Bahn, die die gesetzlichen Grenzwerte für
Erschütterungen und Elektrosmog einhielt

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Vier Gleise für ein Halleluja der Bahn – von Ffm West nach Bad Vilbel

“Es gibt keinerlei Grund, daran zu zweifeln. Noch in diesem Jahr beginnt der Ausbau der Bahntrasse Frankfurt-West-Bad Vilbel.” Das versichert Thorsten Sälinger, Sprecher der Deutschen Bahn, auf Anfrage der Frankfurter Rundschau.

Mit diesen Worten beginnt der Artikel der Frankfurter Rundschau: Vier Gleise nach Bad Vilbel.

Besser wäre freilich gewesen: die Güterrennstrecke der Bahn, quer durch Frankfurt, getarnt als Ausbau der S6 Weiterlesen

Rollende Güterbomben auf Deutschland’s Gleisen

Was Anwohner schon lange wissen und oft moniert haben scheint sich jetzt als brutale Realität zu entpuppen:

die Achsen von Güterwaggons sind Dank der alten Klotzbremsen nicht nur unrund und schlagen, sondern der “Dauerfestigkeitsnachweis” bei mehr als 20 Tonnen Last kann nicht mehr geführt werden…

Diese lapidare Beamten-Verklausulierung gibt zögerlich zu, dass die Bahn wohl bei zwei Bauarten kalte Füße bekommt und mögliche Unsicherheiten einräumt. Die Süddeutsche Zeitung berichtet, dass in Europa bis zu 600.000 Achsen betroffen sind. Die Bahn geht dem Problem bis dato dergestalt aus dem Wege, dass man einfach die Beladungsgrenze von 20 Tonnen unterschreitet. Ob das aber ausreicht und die 20 Tonnen als Grenze nicht bereits viel zu hoch sind bei den betagten Güterwaggons, die wir hier auf der Main-Weser-Bahn tagtäglich erleben dürfen, ist ungewiss.

Dass das Risiko für Güterzüge durch dicht besiedelten Wohnraum unkalkulierbar ist, wird nun zunehmend deutlich, nachdem im April in Österreich eine Achse brach!

Selbst das Eba (Eisenbahnbundesamt) als Bahn nahe Behörde kam nicht umhin eine “erhebliche Gefahr für die öffentliche Sicherheit” sowie für Leib und Leben zu attestieren!

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Eisenbahnmodell vom (un)erwünschten Ausbau

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Am Weißen Stein in der Apotheke, sehen Sie ein Märklin Modell vom (un)erwünschten Ausbau der M ain Weser Bahn.

Leider werden uns wohl in Zukunft die Märklinmodelle fehlen. Die Mißwirtschaft hat der kleinen Eisenbahn schon mal die Lichter ausgeblasen. Eventuell bewahrt uns ja die Finanzkrise vorm Güter-Schnelltrasen-Ausbau. Zumindest wird bei der DB-Güter-Tochter z.Zt. eher über Kurzarbeit verhandelt.