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Inbetriebnahme des Streckenbaus Ffm – West -> Bad Vilbel nicht vor 2012/2013 ?

Die Bahn zeigt sich wiedermal optimistisch… (eben aktualisiert)

http://www.bahn.de/regio_hessen/view/s-bahn/30_jahre_s_bahn.shtml#3

Trotz großer Sicherheitsmängel an über 300 000 Waggons in Europa, die auch über DB Netz Strecken rattern, glaubt man in Berlin, dass der Streckenausbau von Frankfurt West bis Bad Vilbel ( und dann Richtung Rotterdam??) zum Fahrplanwechsel 2012/2013 kommt. Sensationell… Was weiß die Bahn, was die Bürgerinitiativen in Frankfurt noch nicht wissen?

Ist mit einem Eilverfahren mit Ellenbogen-Mentalität zu rechnen wie beim Flughafen Ausbau???

Wenn es nach Brüssel geht, dann haben ja sowieso die Güter vorang. Die Personenzüge stören eh nur den reibungslosen Ablauf bei den geplanten Güter Schnelltrassen von Genua bis Rotterdam…

Wieso sind die denn so dringend? Hat Europa einen Krieg zu erwarten und die Nachschub Linien werden aufgebaut?

Rollende Güterbomben auf Deutschland’s Gleisen

Was Anwohner schon lange wissen und oft moniert haben scheint sich jetzt als brutale Realität zu entpuppen:

die Achsen von Güterwaggons sind Dank der alten Klotzbremsen nicht nur unrund und schlagen, sondern der “Dauerfestigkeitsnachweis” bei mehr als 20 Tonnen Last kann nicht mehr geführt werden…

Diese lapidare Beamten-Verklausulierung gibt zögerlich zu, dass die Bahn wohl bei zwei Bauarten kalte Füße bekommt und mögliche Unsicherheiten einräumt. Die Süddeutsche Zeitung berichtet, dass in Europa bis zu 600.000 Achsen betroffen sind. Die Bahn geht dem Problem bis dato dergestalt aus dem Wege, dass man einfach die Beladungsgrenze von 20 Tonnen unterschreitet. Ob das aber ausreicht und die 20 Tonnen als Grenze nicht bereits viel zu hoch sind bei den betagten Güterwaggons, die wir hier auf der Main-Weser-Bahn tagtäglich erleben dürfen, ist ungewiss.

Dass das Risiko für Güterzüge durch dicht besiedelten Wohnraum unkalkulierbar ist, wird nun zunehmend deutlich, nachdem im April in Österreich eine Achse brach!

Selbst das Eba (Eisenbahnbundesamt) als Bahn nahe Behörde kam nicht umhin eine “erhebliche Gefahr für die öffentliche Sicherheit” sowie für Leib und Leben zu attestieren!

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EU – allzeit freie Fahrt für Güter

… und wo die Menschen bleiben ist Brüssel egal. Der Gesetzesentwurf der EU Kommission in Brüssel treibt sogar Hartmut Mehdorn die Röte ins Gesicht, ist in der Wirtschaftswoche 11/2009 zu lesen und das heißt schon was.

Nach den Plänen der EU Planer sollen nun in Deutschland 3 Güterkorridore entstehen, wo die Güterzüge ungehindert durchrauschen können. Besonders kritisch wäre das auf dem Engpass Rheintal, wo dann wahrscheinlich kein Personenzug mehr dazwischen passt.

Vor diesem Hintergrund wird auch das Ausbauvorhaben der Main-Weser-Bahn wieder verständlicher. Eine Entflechtung für den Güterverkehr, nicht etwa für den ÖPNV! Letzteres ist nur das billige Vehikel!