Schlagwort-Archive: Güterverkehr

Stadt Rees kritisiert eine Umweltverträglichkeitsstudie der Bahn

Das kommt unserer BI doch bekannt vor:

„Aus Sicht der Stadt Rees ist die UVS nicht vollständig, die Grundlagenermittlung nicht sorgfältig erfolgt, so dass erheblicher Nachbesserungsbedarf besteht“, heißt es dort.

Auch hier sollen Güterzüge durch Wohngebiete rasen. Die bestehende Strecke ist angeblich für Tempo 160 ausgelegt, aber jetzt will die Bahn mit Tempo 200 dort hindurch preschen.

Mit hässlichen Aluwänden will man die Gegend verschandeln und bedingt durch die Strecken- und Straßensperren befürchtet die Region einen wirtschaftlichen Totalschaden.

http://www.derwesten.de/staedte/rees/Stadt-Rees-kritisiert-Betuwe-Studie-der-Bahn-id3606197.html

Der Sparkurs – ein Streichen des Ausbaus der Main-Weser-Bahnstrecke bringt 240 Mio

Der Bund will muss sparen und das werden Arbeitslose (ALGI und ALGII) und auch die Hartz IV Empfänger deutlicher spüren als manche andere.  Z.B. streicht man die Zuschläge beim Übergang von ALGI auf ALGII und spart dort läppische 200 Millionen. Die Hartz IV Empfänger werden nicht mehr Renten versichert, was 400 Millionen einbringt.

Der geplante Ausbau der Main-Weser-Bahnstrecke, der ja erwiesener Maßen nur dem Güterverkehr zukommen soll, der z.Zt. mehr als 30% Rückgang erlebt, bringt satte 240 Millionen Euro Einsparung! Weiterlesen

Häuser und Gärten in Okarben liegen dem Streckenausbau auf der Main-Weser-Bahn im Weg

Nun merken es anscheinend auch die Okärber, was die Bahn da vorhat. Der Garten der Familie McWilliams und die liebevolle Bepflanzung soll dem Größenwahn der Bahn und der Lüge des S-Bahn Ausbau zum Opfer fallen. Im Streckenabschnitt bis Bad Vilbel hat die Bahn ja nun die Möglichkeit den Bau anzufangen, was aber zu teuren Streckenruinen führen könnte, wenn man den Anschluss bis Frankfurt-West dann nicht bauen kann. Weiterlesen

Schienenlärm bekämpfen mit lärmabhängigen Trassenpreisen

Das Problem Schienenlärm scheitert nur am Geld – nicht an der Technik.

Das ist in den VDI Nachrichten vom 15.08.1008 zu lesen.

Obwohl man mit Kunststoff Bremsklötzen, Scheibenbremsen, modernen Radabsorbern, Drehgestellverkleidungen u.v.a.m. schon längst lärmgeplagte Anlieger schonen könnte, leiden in Deutschland 16 Mio Menschen weiterhin unter Schienenlärm.

Die dringendsten Probleme hierbei sind der Güterverkehr und der Schienen Nahverkehr.

Nachdem es ja letztlich immer wieder ums Geld geht, das die Bahn hierfür nicht investieren möchte, soll nun ein finanzieller Anreiz durch lärmabhängige Trassenpreise geschaffen werden. Der VCD Vorsitzende Michael Gehrmann sieht hierin einen schnellen Ansatz, die Güterwagen leiser zu machen. Wer allerdings die lärmabhängigen Mehrpreise einstecken soll, das ist nicht zu hören.

Die Anlieger werden es auf jeden Fall nicht sein. Auf deren Rücken wird nun der Bund oder sogar die DB Netz noch mehr Geld verdienen oder haben wir da etwas übersehen?