Das Problem Schienenlärm scheitert nur am Geld – nicht an der Technik.
Das ist in den VDI Nachrichten vom 15.08.1008 zu lesen.
Obwohl man mit Kunststoff Bremsklötzen, Scheibenbremsen, modernen Radabsorbern, Drehgestellverkleidungen u.v.a.m. schon längst lärmgeplagte Anlieger schonen könnte, leiden in Deutschland 16 Mio Menschen weiterhin unter Schienenlärm.
Die dringendsten Probleme hierbei sind der Güterverkehr und der Schienen Nahverkehr.
Nachdem es ja letztlich immer wieder ums Geld geht, das die Bahn hierfür nicht investieren möchte, soll nun ein finanzieller Anreiz durch lärmabhängige Trassenpreise geschaffen werden. Der VCD Vorsitzende Michael Gehrmann sieht hierin einen schnellen Ansatz, die Güterwagen leiser zu machen. Wer allerdings die lärmabhängigen Mehrpreise einstecken soll, das ist nicht zu hören.
Die Anlieger werden es auf jeden Fall nicht sein. Auf deren Rücken wird nun der Bund oder sogar die DB Netz noch mehr Geld verdienen oder haben wir da etwas übersehen?


